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Seit Januar 2019 ist es möglich, Werbeanzeigen auf TikTok zu schalten – mit einer Auswahl an Formaten und Kostenmodellen.

Eine TikTok-Werbekampagne erlaubt den verschiedensten Marken jüngere Zielgruppen zu erreichen. Durch traditionelle Maßnahmen wird es mit der Zeit immer schwieriger, auch die jugendlicheren Generationen anzusprechen.

Was ist TikTok?

TikTok ist eine App, die die Möglichkeit bietet, kurze Videos mit der Community zu teilen. Die Videos können dabei zwischen 15 Sekunden und fünf Minuten lang sein. Durch diese Inhalte können die User unter anderem ihre Lip-Sync-Fähigkeiten zeigen und Interessen, Erfahrung sowie Inspirationen mitteilen und teilen.

Die Mission von TikTok ist „die Kreativität, das Wissen und wichtige Momente des Alltagslebens aufzunehmen und zu teilen“ – so das chinesische Unternehmen über die Plattform.

Die Bedeutung von TikTok: konstante Wachstumsrate der Lip-Sync-App

Im Laufe der letzten Jahre ist TikTok eine wichtige App in dem gesamten medialen Ökosystem geworden.

Die App hat aktuell 500 Millionen aktive Nutzer weltweit und zeichnet sich durch ein konstant anhaltendes Wachstum der Nutzer aus. Im ersten Quartal 2019 hat TikTok 188 Millionen neue Nutzer dazu gewonnen und kann somit im Year over Year-Vergleich eine Wachstumsrate vom 70 % verzeichnen.

Deutschland ganz vorne mit dabei!

Im europäischen TikTok-Vergleich steht Deutschland der Spitze: Die Statistiken zeigen eine Zahl von 5,5 Millionen aktiven Nutzern pro Monat, die durchschnittlich 50 Minuten täglich auf TikTok unterwegs sind.

TikTok-Nutzer und Zielgruppen

Klar ist: TikTok hat eher ein junges Publikum – 41 % der Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahren. TikTok ist also die perfekte App, wenn es darum geht, mit den Youngsters in Kontakt zu treten. Dies zeigt vor allem, dass TikTok die jüngere Generation wahrscheinlich besser versteht, als so manche Wettbewerbs-App – die Teenager bekommen hier vieles geboten, was genau den Nerv der Zeit und der Generation trifft.

Werben auf TikTok: die Formate

Im Januar 2019 sind die ersten Ads auf TikTok erschienen und in den vergangenen Monaten hat die App mehrere Advertising-Formate getestet.

Ein Unternehmen kann zwischen verschieden Formaten wählen – unter anderem stehen die Folgenden zur Verfügung:

  • Brand Takeover: Die Werbeanzeige erscheint sofort beim Öffnen der App – hier kann es ein Standbild (3 Sekunden) sein oder aber ein GIF (3-5 Sekunden).
  • In-Feed Native Video: Die Werbeanzeige wird den Nutzern als natives Video im Für Dich-Feed angezeigt. Anzeigen fügen sich so nativ zwischen die normalen Inhalte – als 5 bis 15 Sekunden-Vollbild-Video.
  • Hashtag Challenge: Das Unternehmen teilt mit seinen Nutzern ein Hashtag und versucht sie durch einen kreativen Ansatz dazu zu bringen, neue Inhalte zu kreieren. Die Hashtag Challenge ermutigt die TikTok-Nutzer, die Challenge mit ihrem eigenen Charakter selbst zu gestalten.
  • Branded Lenses: Ein Filter über das eigene Gesicht zu legen ist seit Snapchat sehr beliebt bei der jungen Zielgruppe. Natürlich macht sich TikTok dies auch zu eigen. Dank der Branded Lenses können die Nutzer ihr Gesicht oder auch ihre Umgebung radikal verändern; so kann ein ganz neues Markenerlebnis kreiert werden.

Warum man als Unternehmen auf TikTok werben sollte

Die Werbung auf TikTok gibt den Unternehmen die Möglichkeit, die Jugendlichen und ihr Engagement für sich zu gewinnen. Vor allem, da die traditionellen Medien die Generationen Y und Z nur spärlich erreichen.

Werbekosten auf TikTok

Da die Werbe-Formate noch neu sind und aufgrund des hohen Wachstums der App, können die TikTok Campaigns für kleine Unternehmen noch zu teuer sein.

Wenn man eine Kampagne auf TikTok schaltet, ist es notwendig, ein Kostenmodell zu wählen:

  • Cost per View (CPV): die Inserenten zahlen, nur wenn die Anzeige für mindestens sechs Sekunden angeschaut wurde
  • Cost per Impression (CPM): die Inserenten zahlen, wenn die Ads im TikTok-Feed eines Nutzers erscheinen
  • Cost per Click (CPC): die Inserenten zahlen, wenn die User auf die Werbung klicken
TikTok Logo

Werbung auf TikTok: was muss man wissen?

Autor Sonia Distante
Sonia Distante
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